Dunkle Bedrohung

 

Die dunkle Bedrohung oder
Nachttauchen im Hitdorfer See

Dies ist eine Geschichte, wie sie seit vielen Jahren von Generation zu Generation weitererzählt wurde, um die Taten der Weisen und Mutigen nicht in Vergessenheit geraten zulassen.
Es war zu einer Zeit als Dunkelheit sich über das Land legte. Langsam, aber stetig fortschreitend, nahm sie immer mehr von dem sanften Licht des Tages und verwandelte es in völlige Schwärze. Mit Besorgnis wurde dieses von den Meistern des Geheimbundes DUC seit einiger Zeit beobachtet. Anfangs noch fasziniert, dann aber mit zunehmender Skepis fingen sie an, sich über die Auswirkungen, die ein Leben in tiefster Dunkelheit mit sich bringen würde, Gedanken zu machen. So beschlossen sie, nach Wochen des Hoffens und Bangens, dass etwas gegen die herannahende Gefahr getan werden müsste. Sie schickten Boten in alle vier Himmelsrichtungen. Aber es fanden sich auf dieser Erde keine tapferen Helden, die sich der Herausforderung stellen wollten. Als sie sich eines Morgens wieder mal zusammen setzten, um nach einer neuerlichen Lösung des Problems zu suchen, berichtete einer der weisen Meister, dass ihm letzte Nacht im Traum ein fremdartiges Wesen gesagt hätte, dass sie einen Boten zu den Sternen schicken sollten, denn nur dort sollten sie diejenigen finden, die bereit wären ihre Welt vor der ewigen Nacht zu retten.Trotz der anhaltenen Uneinigkeit ,aber in Anbetracht der sich im mer schneller zu spitzenden Lage. beschloss man schließlich auch diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Wenige Tage nachdem der Bote zu den weitenferntesten Sternen geschickt worden war, und die Meister anfingen die Hoffnung aufzugeben, geschah das Unfassbare. Direkt vor ihrem geheimen Unterschlupf ( Station an der Bredenscheider Str.) landete das ausserirdische Raumschiff, und ihm entstiegen fünf tapfere Helden aus einer fernen Galaxie. Sie waren gekommen, um sich der dunklen Bedrohung zu stellen, die langsam das ganze Land einhüllte. Nach kurzer Besprechung mit den weisen Meistern des DUC stellten unsere Helden fest, dass die ganze Sache nicht so einfach werden sollte, wie zunächst angenommen. Durch das intensive Studium der weisen Meister, war ihnen der genaue Ursprung der Dunkelheit bekannt. Sie stammte aus dem sagenumwobenen Hitdorfer See, welcher sich in der Nähe von Leverkusen erstreckte. Die Wurzel allen Übels lag auf dem Grund des Sees und nur diejenigen, die mit mutigem Herzen sich in die dunklen Fluten begeben, denen wird es gelingen die Dunkelheit ihrer Macht zu berauben.
Gesagt getan. Nach kurzer Unterweisung durch die Meister, versammelten sich unsere Helden eines schönen Tages um die Tat zu vollbringen. Fröhlich und mit der besten Ausrüstung bepackt, begaben sich unsere Sternenhelden, in Begleitung der weisen Meister, zum See. Mit jedem Kilometer, dem sie dem See näher kamen, nahm die Dunkelheit zu. Dort angkommen, waren sie von völliger Finsternis eingehüllt. Doch trotz aller Widrigkeiten (Kälte / Regen), machten sich die Helden daran ihre Ausrüstung anzulegen und schließlich, mutigen Herzens, wie es gefordert war, in die tiefen düsteren Fluten hinabzusteigen. Jeder wurde von einem der weisen Meister begleitet, die sich diese historische Tat natürlich nicht engehen lassen wollten. Hier hatte alles begonnen, und hier würde es auch wieder enden, wenn diese wagemutige Unternehmung gelang. Bereits nach 30 Minuten kamen die ersten Helden zurück am Land und nach und nach folgten auch die anderen. Der Schein einer roten Laterne war alles was ihnen leuchtete. Doch sie waren zufrieden. Alle waren der Meinung, dass es vollbracht war. Und tatsächlich erschien etwas später tausende von Lichtern am Himmel und vertrieben die kalte Schwärze.Überglücklich und dankbar feierten unsere Helden zusammen mit den weisen Meistern des DUC ihren Erfolg. Zum Dank überreichten die Meister den Sternenhelden eine ihrer höchsten Auszeichnungen. Sie wurden zu offiziellen Nachttauchern des DUC. Nun war es Zeit Abschied zu nehmen und so flogen unsere Helden wieder den Sternen entgegen aus der Suche nach neuen Abenteuern.

So endet nun die fantastische Geschichte über die Weisen und Mutigen.
Ich hoffe jeder der Teilnehmer am Nachttauchseminar (04.11-05.11.2005) kann sich hier irgendwo wieder finden und hatte viel Spass beim lesen.
Abschließend möchte ich mich noch bei den weisen Meistern ( Organisatoren und Helfern) für ihre tatkräftige Unterstützung bedanken, ohne die es bestimmt nicht so schön geworden wäre.

Ina S. Kromrey