DUC_Trek

DUC-Trek

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer einer mutigen Tauchercrew des Föderationsraumschiffes DUC Hattingen, die aufbrachen um neues Leben und neue Zivilisationen zu erforschen und dorthin zu gehen, wo noch nie ein Taucher gewesen ist.

So oder ähnlich könnte man unseren Tag bei dem DLR in Köln-Porz zusammenfassen. Aber Halt! Ich will am besten mal von vorne beginnen.
Alles fing damit an, dass Ilona an einem Trainingsabend fragt, wer Lust hätte an einer feuchtfröhlichen, aber nicht ganz ungefährlichen Außenmission bei der DLR in Köln teilzunehmen. Nachdem man mit Hilfe des Universaltranslators herausgefunden hatte, dass sich hinter DLR das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (eine der 14 Großforschungseinrichtungen des Bundes) versteckt, fanden sich auch schnell 14 mutige Crewmitglieder, die sich der Herausforderung stellen wollten, dorthin zu gehen wo noch nie ein Taucher gewesen ist. Man vereinbarte, dass man sich bei Sternzeit 2511200.0 um 09.45 h Erdstandardzeit in der Starbase an der Bredenscheiderstraße treffen wollte. Pünktlich fanden sich dann auch alle ein, und nach dem die Shuttles beladen waren, ging es mit Warp 7 Richtung Köln. Trotz einiger Behinderungen, die durch seltene kosmische Phänomenen (Stau) verursacht wurden, schafften wir es trotzdem pünktlich an den vereinbarten Rendezvouskoordinaten zu sein. Da sich eine solche Gelegenheit nur einmal bietet, hatten einige Crewmitglieder Fotoapparate, die sogar zum Teil auch unter Wasser zu gebrauchen waren, dabei, und so wurde auch schon vor Erreichen des eigentlichen Einsatzgebietes viel geknipst. Außerdem wurden auch die mitgebrachten Nahrungsreplikatoren gut genutzt. Nach einer Weile wurde es im Landegebiet (Parkplatz) ziemlich voll. Als dann die Mitarbeiterinnen des DLR heruntergebeamt wurden, befanden sich ca.40 gespannte und tauchbegeisterte Außenteammitglieder der verschiedensten Rassen (Vereine) im Landegebiet. Mit Hilfe modernster Technik wurden unsere Shuttles nun zum eigentlichen Einsatzgebiet gelotst. Dort angekommen wurde uns mitgeteilt, dass in diesem Teil des Komplexes leider die Transporter ausgefallen waren, so dass wir unsere Ausrüstung tragen mussten. Vollgepackt wie die Lasttiere gingen wir die letzten 50 m bis zum Einsatzgebiet zu Fuß. Zum Erstaunen aller mussten wir uns nun doch keinem Sicherheitsscheck unterziehen, aber wir kamen ja schließlich auch von dem berühmtesten aller Föderationsraumschiffe. Und dann sahen wir es! Das Einsatzgebiet war ein 22 x 17 m großer und 10 m tiefer Pool, in dem die Astronauten der ESA ausgebildet wurden. Wir sollten nun die ersten Taucher des Föderationsraumschiffes DUC Hattingen sein, die ihre Flossen in dieses Wasser setzen. Nach kurzem Briefing, entschloss man sich, trotz 28° C Wasser Temperatur, mit leichter Neoprenbekleidung die Mission zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Als dann der Captain des DLR das Kommando gab, ging es los. Unser Außenteam gehörte zu den ersten, die die Mission begannen und in die unendlichen Weiten hinabtauchten. Durch intensivste Suchparameter fand man schließlich wonach alle suchten. Am Grund des Beckens befand sich eine originalgetreue Nachbildung der Einstiegsluke der russischen Raumstation MIR, die mit einer ca. 4 m langen und 1 m breiten Röhre verbunden war, durch die man tauchen konnte. Durch Zufall macht unser Außenteam eine faszinierende Entdeckung. Verborgen in einem Nebel der Klasse 2, in einer entfernten Ecke des Einsatzgebietes, fand es eine Holokamera (Videokamera), die alle Aktivitäten aufnahm und vermutlich in die Neutrale Zone sendete. Bis zu diesem Zeitpunkt bestanden unsere Aktivitäten, die zur Erfüllung der Mission beitragen sollten, aus verschiedenen Apnoeübungen, lustigem Herumtauchen oder einfach dem Genuss der Schwerelosigkeit. Doch nach ca. 60 Minuten wurden diese durch das akustische Signal des roten Alarms, der auf einen Angriff aus der neutralen Zone schließen ließ, beendet. Wir tauchten auf, und wurden auch schon vom Captain darüber informiert, dass wie kurz vor einer feindlichen Übernahme ständen, und sofort zum Shuttle zurück müssten. Wir packten alle Ausrüstungsgegenstände so schnell wie möglich zusammen und beluden die Shuttles. Als wir anschließend noch kurz den dortigen Nahrungsreplikator in Anspruch nahmen, sahen wir bereits die ersten Teams der Invasoren (neue Tauchgruppe) und wir beschlossen, dass es nun Zeit wäre zu verschwinden. Einige retteten noch ein paar wichtige Dokumente (Infoprospekte), die besser nicht in die Hände der Feinde gelangen sollten. Dann flogen wir mit Warp 9,95 zurück zur Starbase. Alle fanden, dass die Mission ein voller Erfolg war, und hoffen auch bei der nächsten Außenmission dabei zu sein. Auf diesem Weg möchten wir uns auch noch mal bei unserem 1. Offizier Ilona bedanken, deren überaus logische Planung und Durchführung der Mission entscheidend zu ihrem Erfolg beigetragen haben.
Live long and prosper !

 

 

 

Text: Ina S. Kromrey Bilder: Thorsten