Reise zu den Islas Revillagigedo (Mexiko)

Mann, Mann, Mann, 1,5 Jahre gemacht und getan, geschwitzt und gearbeitet, um mir dieses Extrabonbon an Tauchreise zu gönnen.

Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert von diesem einmaligen Tauchgebiet.

Mal abgesehen von der holprigen Anreise via Mexico City mit KLM und dem zum Glück wartenden Safariboot Rocio del Mar. Hier hat uns Michael von TT sehr schnell und unkompliziert geholfen. Samstags morgens um 5.30 Ortszeit Deutschland hat er die Rocio del Mar kontaktiert und dafür gesorgt, dass die für 9.00 Uhr geplante Abfahrt auf 13.00 Uhr verschoben wurde. Zehn Minuten nach Ankunft auf der Rocio legten wir auch schon ab. Schnell noch die Frauen zu Hause informiert ­ wir gehen doch tauchen ­ :­)

22 Stunden Fahrt und schwupps das erste Ziel, San Benedicto mit seinen sanften Riesen, den Mantas. Check Tauchgang mit 3­4 Mantas und Weißspitzenhaien kann sich sehen lassen. Alle Achtung !!

Der zweite Tauchtag wiederum reichlich Mantas und auch der ein und andere Seidenhai ließ sich blicken. Super, so kann es gerne weitergehen….

Aber dann, kam der Hammer schlechthin…..

Zwei ganze Tauchtage am zweiten Ziel, der Isla Socorro. Und was soll ich sagen?

Nix, rein gar nix außer schöner Unterwasserlandschaft. Keine einziger Fisch größer als ein Hering!!! Und die musste Taucher auch noch suchen. Vor lauter Langeweile haben wir die eine oder andere Tauchübung eingebaut. Na, wenn es das gewesen sein soll, dann gute Nacht “Tauchertraum”. ;­)

Nach diesen tollen Erlebnissen stand die Überfahrt nach Roca Partida an. Die Passage wurde nachts absolviert, so dass am nächsten Morgen der Felsen vor uns lag. Aha, also wirklich “in the middle of nowhere”. Schnell noch das Briefing angehört, ab ins Zodiac, rein fallen lassen und dann war er wirklich da !!!!

Der Tauchertraum !!!! Mantas, Galapagoshaie, Silberspitzenhaie, Seidenhaie, Hammerhaie. Ach ja, die komischen Vettern der Haie, die mit der falschen Heckflosse und dem breiten Grinsen im Gesicht waren auch noch da. Ja, ich meine Flipper und seine Freunde.

Fast bei jedem Tauchgang während unseres Aufenthaltes dort ein ähnliches Spektakel. Wir haben das Grinsen kaum aus dem Gesicht bekommen. Der Felsen ist wirklich Klasse. Dafür haben sich die “Strapazen” also doch gelohnt. Nach vier Tagen voller super Erlebnisse ging es zurück nach San Benedikto zum Tauchplatz El Boiler.

Auch hier riesengroße Mantas. Und ich meine wirklich groß, so in etwa wie meine zwei UPs aus Wolfsburg nebeneinander ;­) Flipper und seine Freunde waren auch hier anzutreffen. Wow……

Am letzten Tauchtag war auch noch eine Horde Seidenhaie direkt unterm Boot.

Klar, dass wir die auch noch genauer inspiziert haben. Wobei, ich glaube die haben uns inspiziert und waren dabei fast etwas aufdringlich,.aber wir haben es ja so gewollt !!

Leider nimmt ja bekanntlich alles ein Ende und die gut 27stündige Rückfahrt stand an. Aber der Himmel über den lslas Revillagigedo hatte noch einen super Sonnenuntergang für uns parat. Ein perfekter Tauchertraum....

Jülle

Text und Bilder: Jürgen Roog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karte
Von Hobe / Holger Behr - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2688383