In unserer Füllstation bewegt sich was

In unserer Füllstation bewegt sich was

 

In unserer Füllstation verändert sich derzeit einiges, über das ich jetzt kurz informieren möchte:

1. Ständer für Tauchhandschuhe u.ä.

In unserem ersten Raum befindet sich neuerdings ein ca. 2 m hoher Ständer, auf dem recht raumsparend Bekleidungs-Kleinteile (Handschuhe, Knieschoner, Socks...) abgelegt werden können.

 

2. Stange für Tauchjackets
Die Anzahl unserer Jackets hat erfreulicher Weise zugenommen, so daß die bisherigen Haltebügel nicht mehr ausreichten. Die Haltebügel wurden entfernt. Dafür gibt es jetzt ein stabiles Rohr, auf dem alle Jackets ordentlich aufgehängt werden können.

 

3. Isolierung der Decke im Kompressorraum
Unser Kompressorraum besitzt eine sehr dünne Decke, kühlt im Winter stark aus und muss in dieser Zeit zum Schutz der Kompressoren beheizt werden (min. + 5 Grad). Zur Reduzierung der Heizkosten wird im Monat November in diesem Raum die Decke verkleidet und wärme isoliert.

 

4. Umbau des Kompressorsystems

Unser Verein betreibt seit vielen Jahren zwei Kompressoren (Bauer Capitano, 140 Liter/min/Kompressor) im Parallelbetrieb, ausschließlich für das Befüllen der vereinseigenen Tauchflaschen und der Tauchflaschen unserer Mitglieder.

Ein Kompressor (Baujahr 1988) wurde in 2005 erneuert. Der zweite Kompressor (Baujahr 1993) wird immer störanfälliger und verursacht erhebliche Reparaturkosten. Diese Störanfälligkeit liegt z.T. daran, daß unsere Kompressoren oft zu kurz laufen und der Füllvorgang somit häufig beendet wird, bevor sie auf Betriebstemperatur kommen. Wenn wir aber nur einen Kompressor betreiben würden, würde der Fülldienst die doppelte Zeit benötigen, um die Flaschen zu füllen. Dies wäre insbesondere für das Füllen nach dem Training oder nach einem intensiven Tauchwochenende schon ein erheblicher Zeitaufwand.

Nach unseren Erkenntnissen lösen wir die Probleme weitgehend damit, daß wir die Anlage zu einer Ein-Kompressor-Anlage mit angeschlossener Speicherflaschen-einheit (3 x 50 Liter, 300 bar) umbauen, die automatisch laufen kann. Diese Anlage ist dann mit Überwachungs-Systemen ausgestattet (Druck, Zeit, Sättigung Filter...) und verfügt u.a. über eine automatische Kondensatwasser-Ablassautomatik. Außerdem ist die Kompressoranlage incl. Motor in einem Schallschutzgehäuse eingebaut, das wir preiswert gebraucht kaufen konnten.

 

Vorteile:

- Anschaffungskosten geringer als Neuanschaffung eines Kompressors

- schnelle Füllzeit, auch abends ohne Kompressorbetrieb aus den Speicherflaschen möglich (Lärmschutz)

- automatisiertes Nachfüllen der Speicherflaschen möglich

- mit Schallschutzgehäuse deutlich geringere Lärmbelastung (intern/extern)

- weitere Lärmreduzierung, da nur noch ein Kompressor läuft

- Reduzierung der Wartungskosten

- bessere Nutzung des vorhandenen Kompressors

Die Geräte sind bestellt und werden noch im Monat November von einer Fachfirma geliefert und installiert. Ebenfalls wurde eine TÜV/DEKRA-Abnahme beauftragt. Nach derzeitiger Planung steht ab Ende November die neue Füllanlage funktionsfähig zur Verfügung.

Den alten Kompressor nebst Motor und Gestell werden wir verkaufen. Zuschüsse wurden beantragt und wurden bereits vom StadtSportBund EN und dem Kreis Ennepe-Ruhr bewilligt.

Wir sind davon überzeugt, daß wir mit diesem recht günstigen Umbau unserer Kompressoranlage eine Lösung schaffen, die sowohl von den Kosten als auch vom Komfort und der Lärmreduzierung dem heutigen technischen Stand entspricht und zukunftsträchtig ist.

Friedhelm