Tauchsafari im Roten Meer

Tauchsafari Rotes Meer

Am 12.03.09 schifften wir (Jürgen, Sven, Thomas, Uwe und ich) über Köln - München - Marsa-Alam auf die Thunderbird im Port Galip ein. 16 Taucher, 2 Gides und 8 Sailer machten sich bei schon recht windigem Wetter zu den Little- und Big-Brothers auf. Mit Hilfe von etwas Chemie haben wir die Überfahrt dann fast alle gut überstanden. Als Belohnung bekamen wir dann wunderschöne Tauchgründe zu entdecken: Korallen, Gorgonien, Anemonen und natürlich allerlei Fische (Napoleons, Papageien-, Wimpel-, Kaiser-, Falter-, Rotfeuer-, Anemonen-, aber auch Stein-, Krokodils- und Igelfische, Barakudas, Rochen, etc.). Letztlich gab es aber auch noch die ersehnten (Fuchs-)Haie. Oft ständige Begleiter waren übrigens neugierige Flötenfische. Durch den Sturm mussten wir dann (leider) etwas länger bei den Brothers bleiben als geplant. safari5Auch Daedalus Reefs konnten wir nicht anfahren, so dass wir dann wieder durch die hohen Wogen Richtung Küste, genauer Abu Dabab Reefs, geschwappt sind. Nur gut, dass es Tabletten gibt. Dort haben wir dann u.a. zwei wundervolle Nachttauchgänge gemacht und ich habe da meine ersten (zwei) spanischen Tänzerinnen gesehen. Aber auch alle anderen nachtaktiven Bewohner waren echt sehenswert. Zwischendurch gab es noch zwei Abstecher zum Elphinstone Reef. Leider blieben auch hier die ersehnten Hammerhaie aus. Dafür gab es aber wieder Fuchshaie und natürlich auch die übrige Vielfalt der Unterwasserwelt. Den letzten Tauchtag musste ich dann leider ausfallen lassen, da ich mich nicht unbedingt durch meinen Lungenautomaten “entleeren” wollte!

safari4 Am 18.03. sind wir dann alle wiederwohlbehalten im Port Galip eingelaufen. Beim ersten Landgang waren dann die meisten ganz schön wackelig auf den Beinen und ich muss gestehen, selbst ein paar Tage später konnte ich den Wellengang noch oft spüren. Dennoch war die Safari ein wunderschönesErlebnis: Crew und Taucher haben gut zusammengehalten und vielleicht sind auch noch ein paar neue (Tauch-)Freundschaften entstanden.

 

Für die Gruppe: Jürgen Platzmannsafari1